09 March 2010

Wahngold


Rick Reuther und Bryan Kessler haben Anfang des Monats ihr gemeinsames Buch Wahngold herausgebracht. "Eine Ansammlung aus obszönen Jugendgedanken Liebesgedichten und Prosatexten, aus den Jahren 2007-2010." Darin: ziemlich viele Zigaretten, Rauch, Rausch, Liebe und andere Unsicherheiten, die gerade bei Rick Reuther teilweise in grandiosen Zeilen zusammenlaufen.
Erhältlich ist das Buch bei den üblichen Verdächtigen; und wer in Köln wohnt, kann am Donnerstag die Lesung der beiden Autoren im Sixpack besuchen, um mit ziemlich vielen Zigaretten in Rauch, Rausch, Liebe und andere Unsicherheiten zu verfallen.

www.bryankessler.de
www.rick-reuther.de

06 March 2010

Gesicht zum Lied: Lady In Red / Always On My Mind

Lady in Red / Always On My Mind

Chris de Burgh ist einer der größten Popstars aller Zeiten, mit der besten Frisur des Planeten. Die beiden oberen Bilder sind eine Hommage an seinen Tophit Lady In Red, die beiden unteren an Always On My Mind.


05 March 2010

Jonathan in Neukölln

Neukölln
Körnerpark
Neukölln
Karl-Marx-Straße

Pille Pop - Mix Eins


Der liebe Pille hat sein erstes Mixtape mit dem sachlichen Titel Pille Pop - Mix Eins aufgenommen. Da ich Gefallen daran gefunden habe, möchte ich es gerne weiterempfehlen. Hier geht es zum Download.

Pille Pop - Mix Eins by pillepopstar

04 March 2010

Marianne und Peter

Marianne und Peter waren ein glückliches Paar, bis Peter zuviel wollte. Das Hörspiel begleitet sie auf ihrer Achterbahnfahrt der Gefühle: Werden sie am Ende wieder zueinander finden? Unterhaltung vom Feinsten; auf dem Niveau von RTL II.

Marianne und Peter by RACHE

21 February 2010

Konfrontation



Im Editorial der neuen Spex verteidigt Max Dax das neue "Spex Pop Briefing" gegen die Klagerufe, man habe das "Ende der Schallplattenkritik" verkündet. Zur Erklärung: seit der letzten Ausgabe gibt es keine monographischen Kritiken mehr, sondern unterschiedliche Beiträge mehrerer Spex-Autoren zur gleichen Platte nebeneinander. Damit sei laut Dax von einer "Wiedergeburt" zu sprechen, da endlich wieder richtige Kritik ihren Platz finde:

"Das Phänomen des freundlichen Kuscheltons, mit dem über die Objekte der Kritik geschrieben wird, war ebenso medienübergreifen wie unerträglich." (Spex, #325, März/ April, S. 8)

Damit trifft Dax einen Punkt, der mir letzthin immer wieder begegnet. Letzten Sonntag sprach zum Beispiel Schlingensief davon, dass wir endlich wieder härter werden müssen und radikaler aufeinander zugehen, vor allem in der Liebe. Und mein lieber Kommilitone Florian redet seit Wochen davon, dass in unserem Umgang endlich Schluss sein muss mit einer Grundstimmung wie in IKEA-Werbungen.
All diese Herren haben Recht. Dynamik entsteht, wenn Bewegungen aufeinander prallen, nicht, wenn man sich vorsichtig anschmiegt. Also: geht bedingungsloser aufeinander los, dann kann zwischen euch endlich wieder etwas passieren!

16 February 2010

Le salaire de la peur (1951-53)

Nach dem meines Erachtens wirklich guten Schlingensief-Abend am Sonntag, habe ich mir heute Le salaire de la peur (Frankreich/Italien 1951-53) im Rahmen der Berlinale angeschaut. Vier Männer sollen zwei LKW voller explosivem Nitroglycerin über einen unpässlichen Weg fahren. Gerade die eigentlich vorhersehbaren Szenen sind grandios und packend ausgearbeitet. Die letzte halbe Stunde ist unglaublich.

11 February 2010

F. C. Gundlach im Gropius Bau

Heute Vormittag war ich mit meinem Fashion as Performance-Seminar in der F.C. Gundlach Ausstellung im Martin-Gropius-Bau. Ich kann nicht behaupten, dass mir alles unglaublich gut gefallen hat, doch habe ich für viele Fotos wirkliche Begeisterung in mir aufblitzen gespürt. Besonders, wenn Gundlach in seinen Reportagen die Blicke anderer fotografiert.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. März und entlohnt einen Besuch definitiv. Der Eingang befindet sich, aufgrund der Nutzung des Gebäudes im Rahmen der Berlinale, momentan auf der Rückseite. Wer nicht in Berlin wohnt, kann sich einen Teil der Fotos auch auf der Internetseite Gundlachs anschauen.


10 February 2010

SK: Treffen im Foyer


Groß war der Andrang zum finalen Treffen der Situationistischen Kommunale heute nicht. Abgesehen von ein paar zufälligen Passanten, befanden sich circa fünfzehn Personen im Foyer, als man offensichtlich durch einen Stellvertreter ein Kommunalsituationistsches Manifest (siehe oben) verlesen ließ. Der lesende Student unterbrach sich immer wieder, um den Text zum Teil mit Widerspruch zu kommentieren. Ein paar Lacher hier, ein paar Schmunzler dort. Schönster Moment war zweifelsohne das vom Geschehen sichtlich unbeeindruckte Auftauchen und Verschwinden zweier Institutskoryphäen. Zu erkennen gegeben haben sich die Veranstalter wie erwartet nicht. In Verbindung mit dem Beginn des Manifests, hat mich das ein wenig an das Finale der zweiten Staffel von Gossip Girl erinnert.

SK
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08 February 2010

SK: Epilog

Einen Epilog mit Tippfehler hält die Situationistische Kommunale nun doch noch bereit. Und ein Treffen im Foyer des Instituts für Theaterwissenschaft. Da ich um diese Uhrzeit ohnehin gerade aus einer Vorlesung komme, bin ich sehr gespannt.